Die Basics über E-Zigaretten

Um den Einstieg in die Welt der E-Zigaretten so einfach wie möglich zu machen, erkläre ich euch in diesem Artikel wie eine E-Zigarette aufgebaut ist und wie sie funktioniert.

Das Prinzip

Auf den ersten Blick sind „Raucher“ von E-Zigaretten kaum von Rauchern herkömmlicher Zigaretten zu unterscheiden. Erst bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass sie etwas in der Hand halten, das eher einem Lamy-Füller ähnelt als einer Zigarette.

Das Prinzip ist einfach:

In der E-Zigarette wird ein Draht erhitzt, der eine Flüssigkeit zum Verdampfen bringt. Dieser Dampf wird eingeatmet.

Rauch wie bei einer normalen Zigarette entsteht dabei nicht, denn es gibt keinen Tabak, der verbrannt wird. Anhänger der E-Zigaretten legen großen Wert darauf als „Dampfer“ und nicht „Raucher“ bezeichnet zu werden.

Doch wie funktioniert das im Detail?

Der Verdampfer

verdampfer

Das Herzstück einer jeden E-Zigarette ist der sogenannte Verdampfer Test. Dabei wird zwischen Fertigverdampfern und Verdampfern zum Selbstwickeln unterschieden.

Fertigverdampfer bestehen aus einem Tank, in dem sich die sogenannte Coil befindet. Die Flüssigkeit, auch Liquid genannt, wird in den Tank gefüllt und gelangt in die Coil. Der in der Coil erhitzte Draht bringt die Liquid zum Verdampfen. Ein Fertigverdampfer wird aufgeschraubt und ist sofort einsatzbereit.

Die Verdampfer zum Selbstwickeln müssen mit einem Draht und Watte selbst gewickelt und anschließend in den Verdampfer eingeschraubt werden. Das ist zwar umständlicher, als erfahrener Dampfer kann man auf diese Weise allerdings eine sehr individuelle E-Zigarette basteln.

Weiter wird zwischen Tankverdampfern und Tröpfelverdampfern unterschieden.

Wie der Name schon vermuten lässt, haben Tankverdampfer einen Tank, in den die zu verdampfende Liquid gefüllt wird.

Das Gegenstück dazu sind Tröpfelverdampfer, die keinen Tank besitzen. Nach 2-3 Zügen von der E-Zigarette muss der Dampfer seine Liquid nachtröpfeln. Das scheint zunächst umständlich, bringt aber z.B. den Vorteil mit sich, dass manche Liquids viel intensiver und besser schmecken als andere.

 Ebenso wichtig wie der Verdampfer ist der Akku, ohne den jede E-Zigarette nutzlos ist.

Der Akku

akkus

Wie für jedes Elektronikgerät üblich, gibt es auch bei den E-Zigaretten einen Akku, der den nötigen Strom liefert. Der Akku wird „Akkuträger“ genannt und befindet sich an dem Ende das am weitesten vom Mund entfernt ist. Meist wird er mit der Hand umschlossen und beim Dampfen festgehalten.

Bei den Akkuträgern wird meist zwischen mechanischen und geregelten Akkus unterschieden.

Die mechanischen Akkuträger bestehen aus einem einfachen Metallrohr, in das ein Akku eingeführt wird und anschließend mittels eines An/Aus Schalters Strom liefert.

Geregelte Akkuträger dagegen verfügen über einen Chip, der die Leistung des Akkuträgers bestimmt. So kann individuell die Stromstärke je nach Vorliebe eingestellt werden.

Auf den Akkuträger ist der Verdampfer geschraubt, auf dem wiederum das Mundstück befestigt ist.

 Das Drip Tip

drip tips

 Um den entstandenen Dampf einatmen zu können, ist jede E-Zigarette mit einem Mundstück ausgestattet, das auch als Drip Tip bezeichnet wird.

Diese sind so gefertigt, dass sie angenehm kühl sind, um Verbrennungen an den Lippen zu vermeiden. Die meisten Drip-Tips sind aus Plastik oder Aluminium.

 Um verschiedene Akkus mit verschiedenen Verdampfern kombinieren zu können, haben sich die Hersteller diverser Bauteile der E-Zigaretten auf das sogenannte 510er Gewinde geeinigt.

So sind quasi alle Akkus und alle Mundstücke mit allen Verdampfern auf dem Markt kompatibel und man kann sich seine eigene E-Zigarette individuell zusammenstellen.

Last but not least – die zu verdampfende Flüssigkeit.

Liquid

eliquids

 Die meisten Liquids bestehen aus den gleichen Stoffen, variieren jedoch hinsichtlich Aroma und Nikotingehalt.

Grundbestandteile sind die Lebensmittelzusatzstoffe Propylenglycol und Glycerin sowie Wasser.

Das Lebensmittelaroma sorgt für den speziellen Geschmack und das Nikotin variiert meist zwischen 0mg und 18mg.

Je nach Liquid variieren die Bestandteile. Zurzeit sind etwa 250 verschiedene Geschmacksrichtungen auf dem Markt, die von Früchten über Nüssen hin zu Gemüsesorten reichen.

Auch hier setzen viele Dampfer auf Individualität und mischen sich ihre Liquids selbst.

Dieser Artikel hat euch mit dem Aufbau und der Funktion der E-Zigarette vertraut gemacht und wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann sich in den unzähligen Online-Shops seine eigene E-Zigarette zusammenstellen.

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